(Zum Prolog zur Serie) Je höher die Position eines Menschen in der Öffentlichkeit, desto sicherer kann man sein, daß dessen eventuelle rechtswidrige oder gar kriminelle Handlungen im Verborgenen gehalten werden. Sagt man. Im Falle des Kommerzialrat Karl HUBER besitzt dieser Sinnspruch Gültigkeit.
Netzwerke, die Positionen und Ämter mit sich bringen, schützen im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Fall. Ansehen und Reputation der eigenen Einrichtungen gilt es zu schützen und zu wahren. Selbst dann, wenn rechtswidrig Millionen (zweistellig – Schilling) in dessen eigene sowie Freundes Taschen geflossen sind, und eigene Prüfungsinstanzen definitiv über Jahre hindurch den obersten Bankorganen immer wieder eindeutig und aus unserer Sicht ausgezeichnet recherchierte Fakten lieferten, die HUBER charakterliche Eigenschaften attestieren, die in “Skrupellosigkeit” und “Superabkassierer” eine sehr treffende Spitze finden.
Sparkasse / Erste Bank duldeten HUBERS Machenschaften selbst noch zu einem Zeitpunkt, als ein Prüfungsorgan im Jahr 1999 (!) an Hand konkreter Fakten den Verdacht der Begehung von zwei Verbrechen im Sinne des § 17 des Österreichischen Strafgesetzbuches feststellte. Der Angehörige der Innenrevison finalisierte im vertraulichen Bankenbericht wie folgt (Gesetzestext § 17 StGB: “Verbrechen sind vorsätzliche Handlungen, die mit lebenslanger oder mit mehr als dreijähriger Freiheitsstrafe bedroht sind. Alle anderen strafbaren Handlungen sind Vergehen.”):
Hierüber habe ich am 23.11.1999 bzw. 28.12.1999 den Sparkassen-Prüfungsverband in Kenntnis gesetzt. Nach eingehender Beurteilung der vorliegenden Indizien und Beratung wurde ein Stillschweigen bis zum Ausscheiden von Herrn Kommerzialrat Karl Huber aus dem Vorstand der Sparkasse vereinbart.*

Faksimile aus dem internen vertraulichen Sonderbericht der Innenrevision
Wir werden im Zuge unserer Exklusivserie noch sehr detailliert auf den Kern und Inhalt dieses Sonderberichtes der Innenrevision zu sprechen kommen, da uns eine vertrauliche Quelle innerhalb des Sparkassenprüfungsverbandes eine Information zuspielte, die uns regelrecht sprachlos machte, da sie selbst für jeden Laien erkennbar HUBERS kriminelle Energien aufzeigt. Jedenfalls ist KR HUBER längstens aus der Funktion des Vorstandes der Sparkasse ausgeschieden und hat dennoch seine kriminellen Handlungen ungehindert in der Privatstiftung fortgesetzt. Diese auch unter Zuhilfenahme seiner nunmehrigen Ehefrau, die vorweggenommen auch seitens der Sparkasse regelrecht belohnt wurde, obwohl die Konzernspitze in Kenntnis ihrer Beteiligung war. Sie begann ihre Karriere nach der Einwanderung unter ihrem Chef und späteren Ehemann in der Sparkasse als PUTZFRAU und darf heute (noch) den Sitz einer FILIALLEITERIN der Sparkasse Hainburg-Bruck-Neusiedl Aktiengesellschaft in Kittsee bekleiden**.
Um Kommerzialrat HUBERS Funktionen, Ämter, Positionen und den gesellschaftlichen Status, den er bekleidete und teilweise noch immer bekleidet, aufzeigen zu können, richteten wir unterschiedliche Presseanfragen an die Einrichtungen, über die wir Kenntnisse haben, daß er darin tätig war/ist und deren Netzwerke aus unserer Sicht eine kausale Relevanz in sich bergen.
Karl HUBER, Jahrgang 1933 (Pensionist) war/ist:
.) Vizepräsident des Sparkassenverbandes Österreich (fernmündlich von Mag. Peter Thier bestätigt [3.11.09 - 12:25 Uhr]);
.) Präsident des Niederösterreichischen Sparkassenverbandes = Obmann des NÖ Landesverbandes der Sparkassen (fernmündlich von Mag. Peter Thier bestätigt [3.11.09 - 12:25 Uhr]);
.) Aufsichtsrat der Sparkassen Versicherungs AG (bescheinigt);
.) Funktionär im Verwaltungsrat des Sparkassenprüfungsverbandes (belegt durch internes Bankdokument);
.) Vorstandsvorsitzender der Niederösterreichischen Sparkasse Hainburg Bank AG (belegt);
.) Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hainburg Privatstiftung (belegt);
.) Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Sparkasse Hainburg Privatstiftung GmbH (belegt);
.) Ehrenmitglied im Österreichischen Sparkassenverband (bescheinigt);
.) “Vorstandsvorsitzender” der Sparkassen Jubiläumsstiftung 125 Jahre Sparkasse Hainburg (Am 6.11.09 um 10.00 Uhr bestätigte fernmündlich die Stiftungsausficht der NÖ Landesregierung HUBER in der leitenden Funktion der Stiftung. Unsere Anfrage vom 24.10.09 zu “Ungereimtheiten”, die laut vertraulichen Quellen in der Finanzgebahrung der Stiftung festgestellt wurden, steht derzeit noch unter Bearbeitung);
.) Wirtschaftskammer NÖ – Spartenobmann Stv. Bank & Versicherung (siehe Reportage);
.) ÖVP-Wirtschaftsbund (siehe Reportage);
.) LIONS Governorrat-Vorsitzender Gesamtdistrikt 114 = Präsident von LIONS Österreich (Anfrage läuft);
.) Gründungspräsident von Lions Hainburg (Lions Clubs International – MD – 114 O – Club Nr. 4202-046328 [Anfrage läuft]);
.) Mitglied im Lions Club (fragwürdig – per 4.11.09 ist Huber gelistet – Beleg [Detailangaben folgen]);
.) ÖVP-Finanzstadtrat von Hainburg an der Donau (bescheinigt) und
.) Funktionär beim Wirtschaftsbund – [ÖVP] – (Anfrage läuft).
Im Zuge der Recherchen alleine zu diesen Positionen, Ämtern und Mitgliedschaften mußten wir die Feststellung machen, daß sowohl die Konzernleitung der Sparkasse / Erste Bank, Lions Club, ÖVP Hainburg/D. und der Wirtschaftsbund nur sehr zögerlich, eingeschränkt bis gar nicht auskunftswillig waren. Welch fragwürdigen Vorgänge alleine mit diesen jeweiligen Anfragen einhergingen, auch das werden wir ihnen aufzeigen, weil es unerläßlich zum Gesamtbild der Causa Karl HUBER und der Korruption in Österreich steht.
* Zu diesem Sachverhalt wird der guten Ordnung halber bereits an dieser Stelle festgehalten, daß Mag. Peter THIER im Auftrag der Generaldirektorin, Frau Dr. Elisabeth BLEYLEBEN-KOREN, erstmalig in der 44. KW Kontakt aufnahm. Während des 46′ dauernden Telefonates mit dem Herausgeber entschuldigte sich THIER im Namen der Erste Bank für die skandalösen Abläufe im Zusammenhang mit den Presseanfragen. Wesentlich: THIER fragte im Zuge eines weiteren Telefonates am 30.10.09, warum Herausgeber Glöckel nicht selbst bezüglich der o.a. Verbrechen Strafanzeige erstattet. Diese Frage wurde während eines Telefonates am 2.11.2009 um 18:05 Uhr wiederholt.
UPDATE 2/2010: Diliana HUBER “mußte” den Chefsessel räumen
UPDATE vom 8.8.2010:
** red. Berichtigung: Durch die Namensgleichheit der nunmehrigen Ehefrau von Karl HUBER mit einer Putzfrau die ebenfalls in der Sparkasse tätig ist/war, die laut Quellen mit dieser verschwägert sein soll, kam es zu möglichen Verwechslungen der Personen und deren Tätigkeiten in den Angaben unterschiedlicher Informanten. Wir bedauern diese Angabe. Hätte Frau HUBER bei unserer persönlichen Zusammenkunft am 2.11.09 in der Sparkasse Kittsee anstelle die Polizei zu rufen Antworten auf unsere Fragen gegeben, wäre eine eindeutige Klärung vor Veröffentlichung möglich gewesen.











