Sparkasse untersagt Filialleiter Prosenbauer weitere Tätigkeit in der Sparkassenstiftung

(Zum Prolog der Serie) Die Sparkasse Hainburg–Bruck–Neusiedl AG hat nunmehr als Folge der Verstrickungen ihres leitenden Mitarbeiters Josef PROSENBAUER mit KR Karl HUBERS Stiftungsbelangen Konsequenzen gezogen. PROSENBAUER wurde, wie bereits berichtet, von uns als Vorstandsmitglied in der Karl HUBER Privatstiftung verifiziert, war auch im Beirat der Sparkassen Hainburg Privatstiftung, und belog uns im Zuge eines Interviews zu Stiftungsbelangen und seinem Verhältnis zu K. HUBER.

Mit Datierung vom 25.2.2010 richtete der Filialleiter der Sparkasse Fischamend an die “noch”* Beiratsvorsitzende der Stiftung Charlotte WENTH (vormals ÖVP-Vizebürgermeisterin von Hainburg/D.) ein Rücktrittsschreiben wie folgt:

Ich möchte Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass die Zustimmung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Beirat der Sparkasse Hainburg Privatstiftung von meinem Arbeitgeber mit sofortiger Wirkung widerrufen wurde. Aus diesem Grund lege ich meine Funktion zurück.


Faksimile aus dem Brief zur Funktionsniederlegung von J. Prosenbauer im Beirat der Stiftung vom 25.2.10 an C. Wenth

Faksimile aus dem Brief zur Funktionsniederlegung von J. Prosenbauer im Beirat der Stiftung vom 25.2.10 an C. Wenth

Der Vorstandsdirektor der Sparkasse Hainburg-Bruck-Neusiedl AG, KR Josef PRESCHITZ, bestätigte auf Anfrage die inhaltliche Richtigkeit dieser Angaben. Wenn PROSENBAUER nicht schon aus eigenem Antrieb seine Funktionen zurücklegte, so kann diese Entscheidung der Leitung der Sparkassen AG als richtige Maßnahme beurteilt werden.

* Charlotte Wenth wird von uns als “Vertraute” des KR K. HUBER (vorm. auch ÖVP-Finanzstadtrat) angesehen. Auch sie wurde wie HUBER selbst mit Gründung der Sparkassen Hainburg Privatstiftung “durch” K. HUBER in ein Amt auf Lebenszeit berufen. Sie stellt eine Schlüsselfigur bei dem Versuch dar, bei dem die ÖVP und SPÖ-Hainburg mit Gegenstimme der BLH offensichtlich an das gesamte Stiftungsvermögen durch Auflösung des Stiftungsvorstandes gelangen wollte. Diese Ereignisse trugen sich zu, nachdem K. HUBER seine Vorstandstätigkeit zurücklegen “mußte“. Seit Juli 2009 steht sie in einem Abberufungsverfahren nach dem Privatstiftungsgesetz, ausgelöst durch die SK-Privatstiftung Hainburg, in einem Gerichtsverfahren vor dem LG Korneuburg. (Die einschlägigen Berichte folgen).

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